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Unwetter in der Ägäis: Schwere Schäden und Todesfälle

Heftige Herbststürme und extreme Regenfälle haben in der Ägäis zu Überschwemmungen und Todesfällen geführt. Behörden warnen vor anhaltender Gefahr.

FollowinTrend Desk 2 min read AI-assisted
A flooded street with road closed signs reflecting in the water along a tree-lined sidewalk.
Photo: Connor Scott McManus / Pexels Illustrative stock photo, not taken at the event.

Quick facts

  • In Anogia auf Kreta wurden 361 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gemessen.
  • Eine 58-jährige deutsche Touristin verstarb auf Rhodos durch einen Blitzeinschlag.
  • Ein 79-jähriger Hirte ertrank im gebirgigen Hinterland von Kreta in den Fluten.

Why it matters

Die Unwetter in der Ägäis zeigen die Anfälligkeit der griechischen Inselregionen für extreme Wetterereignisse im Herbst. Die Kombination aus bergigem Gelände auf Kreta und hoher Niederschlagsmenge führt regelmässig zu Sturzfluten. Die Auswirkungen auf den Tourismus sind erheblich, da die Infrastruktur auf den Inseln für solche Mengen an Wasser oft nicht ausgelegt ist.

Die griechischen Inseln in der Ägäis kämpfen derzeit mit einem schweren Herbststurm und extremen Regenfällen. Die Unwetter haben zu Zerstörungen an Infrastruktur geführt und fordern Menschenleben. Besonders betroffen sind die Inseln Kreta und Rhodos, wo Behörden vor einer anhaltenden Gefahr warnen.

Was ist passiert?

Nach Angaben des griechischen Wetterdienstes (EMY) dauern die heftigen Gewitter und Niederschläge an. Auf Kreta wurden Strassen und Brücken durch die Wassermassen zerstört, Autos wurden teilweise ins Meer gespült. In der Region Anogia bei Rethymno verzeichneten Messstationen innerhalb von weniger als 24 Stunden 361 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Auf der Insel Rhodos kam es zu einem tödlichen Unglück: Eine 58-jährige deutsche Touristin wurde in der Gegend von Lindos von einem Blitz getroffen, während sie am Strand entlangging. Ihr Ehemann wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Auf Kreta meldeten die Behörden zudem den Tod eines 79-jährigen Hirten, der im gebirgigen Hinterland von den Wassermassen mitgerissen wurde.

Warum ist die Lage in der Ägäis so kritisch?

Die aussergewöhnliche Intensität der Regenfälle hat dazu geführt, dass die Entwässerungssysteme in vielen Regionen überlastet sind. Auf Kreta wurde der Ausnahmezustand ausgerufen, und die Behörden haben die Bevölkerung sowie Touristen dazu aufgerufen, nicht notwendige Fahrten bis mindestens Sonntag zu vermeiden. Die Ferieninseln Paros und Mykonos berichten ebenfalls von Auswirkungen des Unwetters.

Wie geht es weiter?

Der griechische Wetterdienst geht davon aus, dass die instabile Wetterlage mit weiteren Gewittern und Starkregen bis Sonntag anhalten wird. Die Behörden befinden sich auf Kreta in einem Zustand der vollständigen Mobilisierung, um die Schäden zu begrenzen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Reisende in der Region werden gebeten, die lokalen Nachrichten und die Anweisungen der Behörden genau zu verfolgen.

Frequently asked questions

Welche Inseln in der Ägäis sind betroffen?

Die schwersten Schäden wurden bisher auf Kreta gemeldet. Auch auf Rhodos kam es zu einem tödlichen Zwischenfall. Zudem sind die Ferieninseln Paros und Mykonos von den Auswirkungen des Herbststurms und der starken Regenfälle betroffen.

Wie lange soll das Unwetter anhalten?

Nach aktuellen Prognosen des griechischen Wetterdienstes EMY wird die Unwetterlage mit heftigen Regenfällen und Gewittern voraussichtlich bis Sonntag andauern. Behörden warnen weiterhin vor den Gefahren durch die Wassermassen.

Gibt es Opfer zu beklagen?

Ja, es gibt zwei bestätigte Todesfälle. Eine 58-jährige deutsche Touristin wurde auf Rhodos von einem Blitz getroffen. Auf Kreta ertrank ein 79-jähriger Hirte im gebirgigen Hinterland, nachdem er von den Wassermassen mitgerissen wurde.

Was raten die Behörden Reisenden?

Die Behörden auf Kreta raten dazu, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden. Die Insel befindet sich in einem Zustand der vollständigen Mobilisierung. Reisende sollten lokale Medien verfolgen und die Anweisungen der örtlichen Einsatzkräfte strikt befolgen.

Wie hoch war die Niederschlagsmenge?

In Anogia bei Rethymno auf Kreta wurden innerhalb von weniger als 24 Stunden 361 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen. In anderen Teilen der Insel fielen ebenfalls mehr als 150 Liter pro Quadratmeter.

Wie ist die Situation auf Kreta aktuell?

Die Situation ist angespannt. Strassen und Brücken wurden zerstört, und in einigen Bereichen konnten die Wassermassen nicht abfliessen, was zu Überschwemmungen führte. Die Behörden arbeiten an der Bewältigung der Schäden, während die Warnungen vor weiterem Wetterrisiko bestehen bleiben.

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Last checked Oct 3, 2026 at 2:30 PM. Trends move fast, so details may change. How we work

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