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Festhypotheken in der Schweiz erreichen neue Jahreshochs

Die Kosten für Festhypotheken in der Schweiz sind im dritten Quartal 2026 deutlich gestiegen, wobei zehnjährige Laufzeiten erstmals die 2-Prozent-Hürde überschritten.

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Modern mirror house reflecting Swiss Alps in Saanen, Switzerland.
Photo: Jean-Paul Wettstein / Pexels Illustrative stock photo, not taken at the event.

Quick facts

  • Zehnjährige Festhypotheken stiegen per Ende September auf 2,07 Prozent.
  • Fünfjährige Festhypotheken kletterten im dritten Quartal um 0,38 Prozentpunkte auf 1,90 Prozent.
  • Die Richtsätze für dreijährige Laufzeiten notieren aktuell bei 1,75 Prozent.

Why it matters

Der Anstieg der Hypothekarzinsen trotz eines stabilen Leitzinses der SNB verdeutlicht, dass sich Schweizer Kreditinstitute stärker an den internationalen Kapitalmärkten orientieren. Für Eigenheimbesitzer bedeutet dies eine unmittelbare Erhöhung der Finanzierungskosten bei Vertragsverlängerungen oder Neuabschlüssen. Die Kombination aus steigenden Immobilienpreisen und teureren Krediten stellt eine zusätzliche Belastung für den Schweizer Wohnungsmarkt dar.

Festhypotheken in der Schweiz haben im dritten Quartal 2026 spürbar an Kosten zugelegt, wobei die Richtsätze für zehnjährige Laufzeiten erstmals in diesem Jahr die Marke von 2 Prozent durchbrachen. Wie aus dem Hypothekenbarometer von Comparis hervorgeht, stiegen die Zinsen für diese Finanzierungsform auf 2,07 Prozent, was einem Anstieg von 0,3 Prozentpunkten gegenüber Ende Juni entspricht.

Warum steigen die Festhypothekarzinsen?

Die Verteuerung der Hypotheken ist das Ergebnis eines international höheren Zinsumfelds sowie prognostizierter Zinserhöhungen. Dies geschieht trotz der anhaltenden Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die ihren Leitzins bei ihrer Entscheidung im September bei 0 Prozent beließ. Die Daten basieren auf einer Analyse der öffentlich publizierten Richtsätze von über 30 verschiedenen Kreditinstituten.

LaufzeitZinssatz Q2 2026Zinssatz Q3 2026
3 Jahre1,32%1,75%
5 Jahre1,52%1,90%
10 Jahre1,77%2,07%

Was ist der aktuelle Stand?

As of October 13, 2026, der Markt zeigt eine klare Aufwärtstendenz bei den Finanzierungskosten für Eigenheimbesitzer. Während die langfristigen Zinsen die 2-Prozent-Marke überschritten haben, verzeichneten auch kürzere Laufzeiten deutliche Steigerungen im Vergleich zum Vorquartal. Die steigenden Zinskosten treffen auf einen Immobilienmarkt, in dem die Preise für Einfamilienhäuser im dritten Quartal um weitere 2,0 Prozent zunahmen.

Why this is trending in Switzerland

Das Thema ist in der Schweiz von hohem öffentlichem Interesse, da steigende Hypothekarzinsen die monatliche Belastung für Wohneigentümer direkt erhöhen. Die Suche nach Informationen zu Festhypotheken spiegelt die Verunsicherung der Haushalte wider, die angesichts der Zinswende nach stabilen Finanzierungsmöglichkeiten suchen.

What is confirmed and what is not

Es ist bestätigt, dass die von Comparis analysierten Richtsätze für Festhypotheken im dritten Quartal 2026 gestiegen sind. Nicht bestätigt oder absehbar ist, wie sich die Schweizerische Nationalbank bei künftigen Zinsentscheiden positionieren wird oder ob der aktuelle Aufwärtstrend bei den Hypothekarzinsen in den kommenden Monaten anhalten oder sich stabilisieren wird.

Frequently asked questions

Was ist eine Festhypothek?

Eine Festhypothek ist ein Finanzierungsprodukt für Wohneigentum, bei dem der Zinssatz und die Laufzeit für einen festen Zeitraum, beispielsweise drei, fünf oder zehn Jahre, vertraglich vereinbart werden.

Warum steigen die Zinsen für Festhypotheken?

Die Zinsen steigen primär aufgrund eines international höheren Zinsniveaus sowie der Erwartung zukünftiger Zinserhöhungen, was sich trotz der Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank auf die Richtsätze der Kreditinstitute auswirkt.

Wie hoch sind die aktuellen Richtsätze?

Per Ende September 2026 lagen die Richtsätze für zehnjährige Festhypotheken bei 2,07 Prozent, für fünfjährige bei 1,90 Prozent und für dreijährige bei 1,75 Prozent.

Woher stammen die Daten?

Die Daten basieren auf dem Hypothekenbarometer für das dritte Quartal 2026, für das der Vergleichsdienst Comparis die öffentlich publizierten Richtsätze von über 30 verschiedenen Schweizer Kreditinstituten analysiert hat.

Was bedeutet der Anstieg für Hausbesitzer?

Ein Anstieg der Richtsätze führt zu höheren Zinskosten für die Finanzierung von Wohneigentum. Dies betrifft insbesondere Personen, deren bestehende Hypotheken auslaufen und die eine Anschlussfinanzierung zu den aktuell höheren Marktkonditionen abschließen müssen.

Ist der Zinsanstieg in der gesamten Schweiz gleich?

Die genannten Zahlen beziehen sich auf schweizweite Richtsätze. Regionale Unterschiede bei den tatsächlichen Angeboten der Kreditinstitute können bestehen, da diese ihre Zinsen individuell auf Basis verschiedener Faktoren festlegen.

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